Unhappy

Sorry, an alle Neukunden und Stammleser, dass ich schon zu Beginn so entäusche, aber Büroarbeit ist ja so scheiße ermüdend. ich bin Tag fütr Tag fix und fertig. Hört sich jetzt mal an als könnt ich keine Arbeit vertragen, dabei brauch ich gerade die. Ich komm mir vor wie in ner Gummizelle, so allein, isoliert, abgekapselt, ausgegrenzt, verlassen, abgeschottet, eingesperrt, trotz Terassentür. Ich brauche Kontakt! Den hab ich nich mehr, weder zu irgendwelchen Leuten, noch mehr zu meinem Freund. Den brauch ich, mein Freund. Er gibt mir Kraft. Das is jetzte schnulzig, ist aber nu ma so. Ich bin vorbelastet, depressiv und ohne ihn wär ich nicht mal annähernd soweit, dass ich jetzt ne Ausbildung mache. Für ihn durch ihn bin ich so stark und werde alles schaffen, ganz bestimmt. Man kann sagen, dass das jetzt nicht hier hin gehört, neben abgedrehte Storys, aber das was hier läuft ist mein Leben und das ist im Moment Hauptbestandteil. Es ist scheiße schwer jeden morgen wieder aufzustehen, nein, nicht nur Morgenmuffligkeit; sich einmurmeln wollen, keinen sehen wollen, sich nicht dieser Welt, diesen leuten zur Schau stellen wollen. Allein sein für mich, das will ich. Es gibt auch Tage da geh ich gern raus. Ans Meer geh ich fast immer, sehr gern sogar. Der Blick auf den Rhein ( der irgendwo im Meer mündet!!!) ist so beruhigend. Dort bin ich allein, so wie ich gern sein möchte, mit meinem Freund an der Seite. Ich habe Liebe und bin allein, mehr will ich nicht. Leider ist das nicht das Leben, deswegen überwinde ich mich jeden Tag in dieses Büro zu watscheln und den tag zu überstehen, ohne mich an meinem Gürtel erhangen zu haben. Man hört sich jetzt extrem an, was! Ja, aber es ist so. Diese Gedanken gehören zu meinem Leben, sie sind nicht mehr so stark, aber sie kommen langsam wieder. Ohne dich hätte ich nichts geschafft, das weißt du. Ok, der Widerspruch ist deutlich. Oben beschwer ich mich, ich will wieder nach draußen, in den Service mit den Gästen zu tun zu haben, unten heul ich, ich will allein sein. Passt trotzdem, zumindest in den Tiefen meines kranken Kopfes. Das macht mich nämlich selbstbewusster. Man kommt ins Gespräch mit so vielen Leuten, sie sind freundlich, sie sagen mir nicht, guck ma wie scheiße ist die denn. Das pusht mich, aber es müssen immer andere sein, keine Freundschaften. Freunde sind selten bei mir , aber das sind dann auch die Besten. Die brauch ich. Diese Büro-Zwangsfreundlichkeiten hasse ich.
Naja, wohl schwer nachzuvollziehen, was da in mir vorgeht, aber das ist es. s versteht niemand was da läuft, es kann auch niemnd so verstehen. Aber ich bin stark, ich glaube an mich. Das ist doch schonmal ein kleiner Schritt, oder?
Naja, wohl schwer nachzuvollziehen, was da in mir vorgeht, aber das ist es. s versteht niemand was da läuft, es kann auch niemnd so verstehen. Aber ich bin stark, ich glaube an mich. Das ist doch schonmal ein kleiner Schritt, oder?

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